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XPCowboy

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1

Samstag, 22. Juli 2006, 02:13

Aufbau eines Wohnwagens zum Chassi geerdet ???

Hallo,

mal eine Frage:

Weiss jemand von Euch, ob der Aufbau eines Wohnwagens ( Aluhaut ) zum Chassi geerdet ist ?( und vielleicht auch wo ???


Gruß Thomas
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2

Samstag, 22. Juli 2006, 02:15

musst du suchen massekabel :D
Gruss Laszlo

Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten!!

XPCowboy

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3

Samstag, 22. Juli 2006, 02:18

eben

Eben das, habe ich ( noch ) nicht gefunden, falls es das gibt :(


Gruß Thomas
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4

Samstag, 22. Juli 2006, 03:02

Da kann ich nur meinen Gesellen, dem ich unterliege zitieren ;) :

Brille, Brille kaufen!! :D :D :D
Gruss Laszlo

Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten!!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Runner« (22. Juli 2006, 03:02)


Mike

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5

Samstag, 22. Juli 2006, 06:22

hi thomas!

gute frage!
stellt sich eine weitere bevor man sich auf die suche macht: macht es sinn das chassi zu erden? ?(
Der Sinn des Lebens ist herauszufinden wer man selber ist...

6

Samstag, 22. Juli 2006, 07:17

Hallo,

Wohnwagen werden über die Zuleitung geerdet im 230 Volt betrieb. Im 12 Volt betrieb ist keine Erde notwendig. Weiterhin ist Alu ein schlechter Leiter da es eben wenig bis kein Eisenanteil besitzt.

7

Samstag, 22. Juli 2006, 07:18

Hallo Thomas,
bei Fragen zum Thema Wowa ist es am besten, du schickst an Nick (Camper) 'ne PN.
Nick hat da echt was drauf. Wenn man auch das ganze Jahr auf dem Campingplatz wohnt. :) :) :)

XPCowboy

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8

Samstag, 22. Juli 2006, 11:56

Der Grund der Frage

Der Grund meiner Frage liegt hier drin:

Gerade in so einem heißem Sommer, kommt es ja doch oft zu Gewittern, gerade in der Nähe von Gewässern usw.
Daraufhin habe ich mir mal die Gedanken gemacht, ob ein Wohnwagen mit dem pharadeischen Käfig des Autos gleich zu setzen ist !?

Blitze - Gefahren, Schutzmaßnahmen
Branddirektion München, Sachgebiet Blitzschutz

5.4 Beim Campen

Wohnwagen oder Wohnmobile mit metallischer Außenhaut bieten ebenfalls einen guten Schutz vor Blitzschlag, wenn die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen beachtet werden:

Die Metallhaut muß mit dem Fahrgestell leitfähig verbunden sein.

Alle Fenster und aufklappbaren Öffnungen sind zu verschließen.
Das Kabel oder die Leitung der externen Stromversorgung ist durch Herausziehen des Steckers zu unterbrechen.
Die Leitung sollte mindestens einen Abstand von einem Meter zum Wohnwagen haben.
Nach Möglichkeit sollte die Antenne eingefahren werden.
Die Antenne muß geerdet und das Antennenstandrohr mit dem Metallrahmen des Wagens verbunden sein oder es muß mit einem im Erdboden eingeschlagenen Erderspieß in Verbindung stehen.
Wird das Fernsehen durch eine externe Antennenleitung gespeist, so ist die externe Verbindungsleitung zu trennen.
Die Trennung aller metallischen Versorgungsleitungen ist aus zwei Gründen wichtig:
wird der Wohnwagen oder das Wohnmobil direkt vom Blitz getroffen, sucht sich der Blitzstrom immer den nächsten (leichtesten) Weg zur Erde.
Es wird ein Überschlag auf das gut geerdete Stromnetz an der schwächsten Stelle der Elektroanlage (meist sind es Elektrogeräte) stattfinden.
Folge ist meist die Zerstörung der Geräte, der Installation, aber auch die Entstehung eines Brandes kann nicht ausgeschlossen werden.
Auch die Gasleitung könnte durch einen Blitzeinschlag undicht werden.
Aus diesem Grund sollte man nach einem Gewitter die Gasanlage auf Druckabfall überprüfen.

Insbesondere auf Dauerplätzen abgestellte Wohnwagen können während der Abwesenheit des Besitzers vom Blitz getroffen worden sein (Explosionsgefahr beim Zünden von Feuer oder beim Eintreten mit einer Zigarette wären die Folge einer undichten Gasleitung).
Wird das Stromnetz (oberirdisch verlegte Leitungen, Stromverteilerkästen, einspeisende Gebäude) vom Blitz getroffen, und ist die Verbindung zum Fahrzeug oder Wohnwagen nicht getrennt, so führt diese Leitung einen Teil des Blitzstroms und es kann im Wohnwagen zum Überschlag kommen.

Der Aufenthalt in einem Wohnwagen ohne Metallkonstruktion ist genauso gefährlich wie der Aufenthalt im Freien.
Auch birgt das Schlafen oder der Aufenthalt unter sogenannten Hubdächern von Wohnmobilen aus Kunststoff eine große Gefahr während eines Gewitters:
Der Blitz könnte den menschlichen Körper als Leiterbahn auf dem Weg zur Erde benutzen.


Gruß Thomas
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9

Samstag, 22. Juli 2006, 12:03

der ww ist selbst nicht geerdet. die elektrischen geräte sind geerdet.
ansonsten findet die erdung über die stützen statt
man kann nicht die Handlungsweise aller Menschen verstehen, aber wenn man es versucht, stößt man schnell an seine Grenzen

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10

Samstag, 22. Juli 2006, 12:06

Insbesondere auf Dauerplätzen abgestellte Wohnwagen können während der Abwesenheit des Besitzers vom Blitz getroffen worden sein (Explosionsgefahr beim Zünden von Feuer oder beim Eintreten mit einer Zigarette wären die Folge einer undichten Gasleitung).
Wird das Stromnetz (oberirdisch verlegte Leitungen, Stromverteilerkästen, einspeisende Gebäude) vom Blitz getroffen, und ist die Verbindung zum Fahrzeug oder Wohnwagen nicht getrennt, so führt diese Leitung einen Teil des Blitzstroms und es kann im Wohnwagen zum Überschlag kommen.


ist unmöglich, da der ww über sicherung abgesichert ist. ist fast wie zu hause aufgebaut. die meisten ww besitzen zusätzlich noch eine übergabestation mit zähler und sicherungen.
man kann nicht die Handlungsweise aller Menschen verstehen, aber wenn man es versucht, stößt man schnell an seine Grenzen

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11

Samstag, 22. Juli 2006, 12:17

Stützen

Zitat

Original von Tute
der ww ist selbst nicht geerdet. die elektrischen geräte sind geerdet.
ansonsten findet die erdung über die stützen statt


Hallo Tute,

die Stützen sind zwar am Chassi selbst angeschraubt, das hilft aber nichts, wenn die Aluaussenhaut keine vernünftige Verbindung zum Chassi hat.

Die Sicherungen im Ww alleine werden auch nicht groß helfen, ein Blitzeinschlag zerstört die E-Geräte trotzdem, die Spannung ist viel zu hoch.
Nicht umsonst gibt es diese Blitzschutzsteckdosen für PC`s oder auch Blitzschutzsicherungen vor der normalen Absicherung.

Also da würde ich mich auf die normale Elektrik im Ww nicht verlassen.


Viele Grüße Thomas
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12

Samstag, 22. Juli 2006, 12:29

laut meinem händler besitzt der ww diesen besagten käfig und reagiert wie ein auto. die steckdose des ww wird über die sicherungsleiste abgesichert und seiner angaben nach auch vor überspannung geschützt.(vorschrift seit 1983)
die aussenhaut des ww wird über die verschraubungen am rahmen geerdet.
die antenne hat ein extra erdungskabel. gefahr besteht nur , wenn externer gasanschluß vorhanden ist, obwohl auch dieser geerdet ist. er könnte aber bei blitzschlag einen abreißfunken bilden, der jedoch über die fahrzeugerdung abgeleitet wird. wenn alles werksorginal ist kann nichts passieren. die meisten camper basteln aber selber rum und verändern auch die erdungsgeschichte, da die bei neuinstallation sehr aufwendig ist.
man kann nicht die Handlungsweise aller Menschen verstehen, aber wenn man es versucht, stößt man schnell an seine Grenzen

13

Samstag, 22. Juli 2006, 16:31

Zitat

laut meinem händler besitzt der ww diesen besagten käfig
:

nennt man faradäischer Käfig.

Die Spannung wird über die Aussenhaut abgeleitet und letztlich aber keine vernünftige Erde vorhanden.

Der WW folgend aufgebaut ist.

Ein Holzrahmen trägt von aussen die Aluhaut, meist gewellt um mehr stabilität zu erreichen. Somit kann die Aluhaut dünner ausfallen als eine nicht gewellte Oberfläche.

Im Boden sind Alu oder Eisenquerträger drin ca. 3-6 Stück (je nach WW Länge) Darauf wird der Holzboden geschraubt. Ein etwas teuerer WW hat dann am Boden eine umlaufende Aluschiene mit der die Aussenhaut verschraubt wird, jedoch im Rahmen von Sparmaßnahmen fällt dieser umlaufende Rahmen in Holz aus und somit ist KEINE elektrische Verbinung zum Chassis gewehr leistet. Weiterhin bringen, selbst bei el. Verbindung zum Bodenrahmen, die Stützen gar nichts weil die Aufstandsfläche der Stützen auf dem Naturboden einen zu hohen el. Widerstand darstellt. Oftmals haben die Camper dann noch Holzplatten oder Kunststoffplatten unter den Stützen um ein einsinken bei starkem Regen zu vermeiden, wieder keine el. Verbindung :P .

Einzig und allein sind die el. Geräte über die Zuleitung geerdet sonst nichts gar nichts und nochmal nichts.
Die Gasanlage ist weiterhin nicht mit Masse verbunden.

Zitat

die steckdose des ww wird über die sicherungsleiste abgesichert und seiner angaben nach auch vor überspannung geschützt.(vorschrift seit 1983)


Diese Vorschrift sagt nur aus das im WW eine Sicherung eingebaut werden muss. Jedoch haben die WW seit 1970 diese Sicherungen verbaut.

Auch muss eine Sicherung am Übergabepunkt vom Platz zur WW Versorgung sein, mit Fehlerschutzschalter ( FI ) vorhanden sein.

DIe 12 Volt anlage ist Erde frei.
Die Umformer von 230 / 12 V sind galvanisch getrennt ( Keine mechanische Verbindung), somit Erde frei.


Die einzige vernünftige Möglichkeit wäre selber ein Erdspieß ( min. 150 cm Lang ) in den Boden einzuschlagen und mit einem Massekabel mit der WW Aussenhaut zu verbinden, regelmäßiges Wässern dann nicht vergessen ( Kein Witz ).

Aber Aufgrund der pysikalischen gegebenheiten eines CP ist dies nicht notwendig da die Sanitärgebäude mit einer Blitzschutzanlage ausgestatten sein müssen ( Weltweit ), ist ein Blitzeinschlag auf einem CP in ein WW sehr gering mbis Null.

Wir hatten wärend unserem 40 Jährigen das ein noch kein Blitzeinschlag in einen WW. Wenn dann noch Gewässer in der Nähe, nimmt der Blitz den Weg des geringsten Wiederstand und schlägt ins Wasser ein ( haben wir hinr am See sehr häufig ( das Knallt dann richtig klasse ab und zu sieht man das Wasser explosionsartig verdampfen.)) #durch#

Weiterhin ist es erwiesen das ca. 90 % der Blitze sogenannte Wolkenblitze sind also Wolke zu Wolke und der Rest ist dann ein sogenannter Erdblitz.

Nur Mut Campen ist klasse .. ;) #wave#

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Camper« (22. Juli 2006, 16:40)


wolfgang

unregistriert

14

Samstag, 22. Juli 2006, 16:35

@ camper :

Danke, das hat jetzt auch ein nicht WW Mensch verstanden.

Gibt es denn von dir einen Tip, wie ein WW gegen Blitz gesichert werden kann ? Nicht alle campen ja immer brav auf einem Platz. In Irland und werweißwo besteht ja auch die Möglichkeit in der Wallachei zu campen.

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Samstag, 22. Juli 2006, 16:48

Super

Hallo Camper,

Zitat:
........umlaufende Rahmen in Holz aus und somit ist KEINE elektrische Verbinung zum Chassis gewehr leistet.


So habe ich mir das fast gedacht :(


Vielen Dank - für die Super Erklärung #top#


Gruß Thomas
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Samstag, 22. Juli 2006, 17:42

Gern doch,

für Fragen im Anhänger / Campingbereich bin ich immer gern zu haben .....

17

Samstag, 22. Juli 2006, 22:18

1.) Wenn Faraday lesen würde, das der nach ihm benannte "Käfig" geerdet sein muß, er würde sich im Grabe umdrehen

2.) Eine leitende Verbindung mit dem Chassis macht keinen Sinn, wenn das Chassis nicht geerdet ist, da der Wohnwagen auf Gummireifen steht - und die leiten nunmal nicht

Grundlegendes zum Prinzip des nach Faraday "mit Leitern umgebenen Raumes", wie das Ding korrekterweise heißt :

Auf einem mit Leitern umgebenen Raum verteilt sich eine elektrische Ladung nur auf den Außenflächen der Leiter. Dies wird durch die Faradayschen Gesetze erklärt ( zu denen übrigens auch der Magnetismus gehört ) und die besagen, das sich gleichpolige Ladungen genauso wie gleichpolige Magnetfelder voneinander abstoßen.

Deshalb ist es nicht möglich, das es zu einem Ladungsträgeraustausch innerhalb des von Leitern umgebenen Raumes kommt.

Oder lapidar ausgedrückt : die Ladung verteilt sich gleichmäßig auf der Außenhaut des Käfigs, dadurch gibt es keinen Plus- und Minus-Pol sondern nur einen Pol, und damit kann in dem Käfig kein Strom fließen.

Ich hoffe ich hab euch nicht mit zuviel Physik erschlagen, aber den einen oder anderen mag es vielleicht interessiert haben, da in dem Zusammenhang immer viele Geschichten herumgeistern.

Übrigens : Wenn man einen "Faradayschen Käfig" an einem Punkt erdet, dann hat das Gesetz seine Gültigkeit verloren : an diesem Punkt kann ein Ladungsdifferential entstehen, es entsteht ein Gegenpol, und ein Blitz kann dann durchaus den Weg "durch den Käfig" nehmen - sofern die Luft im Käfig zwischen den Polen leitfähiger ist als das Material des Käfigs.

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Samstag, 22. Juli 2006, 22:24

super

Danke Crizz,

Super erklärt, das der Faradayische Käfig nicht geerdet sein darf, wußte ich, so genau wie Du es erklärt hast aber nicht - Super - mich hat`s interessiert.


#top# Gruß Thomas
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